Wissenswertes zur Triebisch

Die Quelle der Triebisch liegt beim Bahnhof Klingenberg im Tharandter Wald später mündet das Gewässer nach ca. 33,5 km in Meißen in die Elbe. Der Teil welcher unterhalb Grillenburg bis zum Waldrand im Wilsdruffer Ortsteil Grund auf dem Gebiet des Staatsbetrieb Sachsenforst ist ca. 7 km lang. Als Forellengewässer ist dieser Teil der Triebisch vorzüglich geeignet. Mit behördlicher Genehmigung wurden durch den Tharandter Fischereiverein e.V. an verschiedenen Stellen 2016 auch Edelkrebse nachgewiesen. Ebenfalls 2016 wurde ein 4 Jahres Programm zur Wiederansiedlung der Bachforelle begonnen und 4.000 Stück Bachforellenbrut eingesetzt.

In dem 1895 erschienen Fachbuch „Die Fischgewässer im Königreiche Sachsen“ von Dr. Bruno Steglich kann man folgendes nachlesen „Im Quellgebiet, auf Spechsthausener Forstrevier, zwischen der F – Brücke und der Triebenbachmündung, hat die königliche Forstverwaltung in dankenswerter Weise die Anlage von Forellenzuchtteichen gestattet, welche von der Firma Rudolf Linke in Tharandt erpachtet sind.“. Die Überreste der Teiche sind noch erkennbar. Da die Wasserbeschaffenheit in der Triebisch ab der Einleitung der Freiberger Grubenabwässer durch den Rotschönberger Stollen sich drastisch verschlechtert ist es uns wichtig diesen Teil im Oberlauf des Gewässers intensiv zu hegen.

Fotos:  Peter Voss, Tharandter Fischereiverein

Die Triebisch ist ein Pachtgewässer vom Unternehmen „Forellenzucht Tharandt“ Peter Voss und wird gemeinsam mit dem Tharandter Fischereiverein e.V. nach einem am 27.08.2015 erstellten und von der Fischereibehörde genehmigten Hegeplan bewirtschaftet.